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Unsere Projekttage - die Mobilitätswoche

Eine ganze Woche lang liefen an unserer Schule Aktionen rund um das Thema Mobilität.
Was ist das überhaupt?
Mobilität bedeutet Beweglichkeit. Und das hat man gemerkt...

Mit einem kleinen Wettbewerb traten alle Klassen gegeneinander an. In welcher Klasse sind die meisten Schüler*innen, die ihren Schulweg zu Fuß laufen?
Dafür gab es täglich Stempellisten. Der Wettbewerb läuft noch. Wenn wir uns alle wiedersehen, geht es weiter...

Wenn man mit dem Roller, Rad, zu Fuß oder mit dem Auto mobil ist, passieren im Straßenverkehr auch leider schon mal Unfälle. So kam die Verkehrswacht zu uns in die Schule. Sie installierten im Forscherraum einen digitalen Fahrradsimulator. Dritt- und Viertklässler*innen und Lehrer*innen durften hier ihre Bremsreaktion in Gefahrensituationen testen. Danach wurde analysiert, was man in gefährlichen Situationen beachten muss. Auch Faustregeln zum Berechnen des Bremsweges wurden gelernt.

Und ein echter Rettungswagen des DRKs stand auf unserem Schulhof. Alle Klassen durften ihn besichtigen. Hier wurden die fünf wichtigen W- Fragen besprochen und die Inhalte der Notfallkoffer gezeigt. Manchen Kindern wurden Verbände angelegt und spezielle Pflaster für Fingerkuppen aufgeklebt.

Die Klassen 1a, 2a und 2b forschten zum Thema Sichtbarkeit unterschiedlicher Kleidung im Dunkeln. Anhand einer selbstgebauten Dunkelkammer und Stabpuppen kamen die Kinder zu ihren Erkenntnissen. Sie steckten den Puppen helle und dunkle Kleidung an und testeten die Sichtbarkeit in der Dunkelkammer. Auch die Wirkung von Warnwesten und Reflektoren konnte hier erforscht werden.

Am Mittwoch kam die Polizei zu Besuch. Die dritten und vierten Klassen behandelten mit den Polizist*innen das Thema „Toter Winkel“. Sie behandelten einen echten Unfall anhand von Bildern und eines Filmes. Hier rammte ein LKW einen Fahrradfahrer. Die Firma Nehlsen hatte einen LKW auf dem Schulhof geparkt. So konnten die Schüler*innen sich im LKW sitzend selbst überzeugen, um welche Problematik es sich handelt. Zuerst sieht man die gesamte Klasse im Rückspiegel, dann im „Toten Winkel“ ist die anwesende Klasse nicht zu sehen.

Kinder im Grundschulalter werden nach und nach in ihrem Stadtteil selbständig und mobil. Für die Orientierung haben sich Schüler*innen der 4b daher mit dem Hemelinger Stadtplan und weiteren Landkarten beschäftigt. Zunächst verorteten sie ihr Zuhause in Hemelingen, dann Hemelingen auf dem Bremen-Stadtplan, danach markierten sie, wo Bremen auf einer Deutschlandkarte liegt, dann wo sich Deutschland in Europa befindet und am Schluss guckten sich alle auf einem Globus Europa in Bezug zu den anderen Erdteilen an. Zudem zeichneten alle ihren Schulweg.

In der 1b wurden die eigenen Schulwege abgelaufen. Wo wohnen meine Mitschüler*innen? Das war richtig spannend. Jede*r durfte den Weg nach Hause zeigen. Dabei lernten wir wichtige Verkehrsregeln für unsere Schulwege kennen. Mit einem Foto vor der Haustür wurde gleich eine Erinnerung geschaffen. Auch auf dem Stadtplan konnten die Kinder jedes Zuhause finden.

Die 3b erkundete zu Fuß die Spielplätze des Stadtteils. Denn hier sind wir richtig beweglich und mobil. In Kleingruppen gingen sie Fragen nach, wie: „Welches Spielgerät findest du auf diesem Spielplatz am besten?“. Am Schluss wurden die Arbeitsaufträge ausgewertet. Es ist die „Schaukelwippe“. Es wird noch weiter fleißig an den eigenen Spielplatzmodellen gebaut.

Der Rollerparcour in der Sporthalle forderte richtig viel Konzentration. Mit Helmen und Rollern ausgestattet fuhren die Kinder der ersten und zweiten Klassen unterschiedliche Stationen ab und passten richtig gut auf, dass keine Hütchen umfielen.

Wenn wir kreativ sein möchten, muss unser Geist ebenfalls beweglich sein. So gingen wir mit der 3a ins Atelier. Und unsere Farbschleuder war heute besonders mobil.
Ein Kind durfte die Schleuder an einer Kurbel betätigen, ein anders tropfte Farbe auf ein rundes, sich drehendes Papier. Durch die schnelle Bewegung, die Fliehkraft, liefen die Farben bunt ineinander. Alle schauten gespannt zu.
Jede/r kam mal an die Reihe und jedes Bild war ein Meisterwerk!
Neben der Fliehkraft, wurde auch die Schwerkraft spielerisch erforscht. Dabei standen den Kindern unzählige Teile von Holzmurmelbahnen und Gravitrax zur Verfügung. Hier waren Absprachen im Team gefragt. Alle überlegten in Gruppen, wie die Kugeln am besten rollen würden. Die Kinder hatten richtig viel Freude am Konstruieren.

Am letzten Tag der Woche war eine riesige tolle Bewegungslandschaft in der Sporthalle aufgebaut. Da konnten die Schüler*innen alle Formen von körperlicher Bewegung einsetzen. Das hat richtig viel Spaß gemacht.

Ein großer Dank für diese tolle Woche gilt unserem Kontaktpolizisten Herrn Goretzky, dem DRK, der Verkehrswacht, der Firma Nehlsen, unserem Kollegen Herrn Monsees für die Organisation und allen Kolleg*innen für die tollen Ideen!