In einer festen, altersgemischten Gruppe wechselten sie täglich das Angebot, so dass sie an allen angebotenen Themen teilnehmen konnten. Außerdem begleiteten vier Kinder aus den dritten und vierten Klassen die Projekttage als Journalisten, ausgerüstet mit Kamera und Interview-Fragebogen, den sie zuvor selbst erstellt hatten.
In den Gruppen konnten die Kinder allein oder zusammen mit anderen Schüler*innen Ideen entwickeln und umsetzen. So wurden beispielsweise Murmelbahnen aus Papprollen und Strohhalmen konstruiert, Flugobjekte unterschiedlichster Art umgesetzt sowie auf ihre Flug- und Gleiteigenschaften getestet und es entstanden Türme aus Kapplasteinen, bei denen einzig die Decke des Raumes als Begrenzung fungierte. In allen Projektgruppen stand insbesondere das gemeinsame Erforschen von technischen Aspekten im Vordergrund.
Den Abschluss stellte eine feierliche Präsentation der gebauten Objekte dar, die in unserer Turnhalle stattfand. Als besonderes Schmankerl war es uns möglich, die Kooperation mit dem Universum Bremen dazu zu nutzen, um eine Science Show zu diesem Anlass präsentieren zu können. Es nahmen viele Kinder, Eltern und Freunde der Schule an dieser Veranstaltung teil und so konnte die von allen als schön und lehrreich empfundene Projektwoche gebührend abgeschlossen werden.
Wiederholung nicht ausgeschlossen!
Im Folgenden lesen Sie Interviews und Berichte, die von den Kindern aus der Dokumentationsgruppe geschrieben wurden. Diese repräsentieren vor allem das positive Stimmungsbild unter den Kindern:
Von Hala (Klasse 3):
Ein Kind aus der Klasse 3a hat einen Zeppelin gebaut. Sie hat einen Streifen von einem Blatt dafür gebraucht und hat von zwei Seiten geschnitten und steckt es zusammen. Dann war das ein Zeppelin. Sie hat 2 Minuten gebraucht. Der Zeppelin war 10 cm groß. Und das hat funktioniert, er ist geflogen. Sie fand das Projekt schön. Das Mädchen findet auch die Gruppe schön.
Das Mädchen aus der 2b hat eine Wurfscheibe gebaut. Sie hat zuerst geschnitten und dann malt sie das an und dann schneidet sie das aus. Aus Pappe hat sie das gemacht. Das hat 30 Minuten gekostet. Es hat funktioniert. Ihr gefällt diese Arbeit. Sie mag es, mit einer anderen Gruppe zu arbeiten. Die Gruppe war groß.
Ein Mädchen aus der 3b hat einen Hubschrauber gebaut. Sie haben dafür ein Papier genommen. Das war 10cm groß. Sie hat 5 Minuten gebraucht. Das hat funktioniert. Ihr gefällt die Arbeit. Und sie findet das Projekt schön. Sie mag es, in einer anderen Gruppe zu arbeiten. Sie weiß aber nicht, wie groß der Hubschrauber ist.
Von Benedikt (Klasse 3):
Ein Junge aus der dritten Klasse wurde interviewt:
Was habt ihr gebaut?
Wir haben einen Zeppelin gebaut.
Wie habt ihr diesen gebaut?
Wir haben einen Papierstreifen genommen und haben auf beiden Seiten Schnitte gemacht und es zusammengesteckt.
Aus was baut ihr?
Aus Papier.
Wie groß ist er?
10 Zentimeter.
Wie lange habt ihr dafür gebraucht?
Ungefähr 1 Minute.
Funktioniert der Zeppelin?
Ja.
Wie gefällt dir deine Arbeit?
Gut.
Wie gefällt euch das Projekt?
Gut.
Ist es besser, in einer anderen Gruppe zu arbeiten, als in deiner normalen Klasse?
Nein.
Wie groß ist deine Gruppe?
13 Leute.
Von Jackson (Klasse 3):
Ein Kind aus der 2. Klasse wurde interviewt. Er und seine Gruppe haben eine Kugelbahn gebaut und sie haben sie aus Pappe und aus Strohalmen gebaut. Sie ist groß und es hat 20 Minuten gedauert. Das Gebaute finden die Jungs cool. Das Projekt gefällt ihm, aber er möchte lieber in seiner eigenen Klasse arbeiten.
Ein Junge aus der 3. Klasse wurde interviewt. Er hat Strohhalme benutzt und er hat Klorollen benutzt und auch Küchenrollen. Damit hat er eine Murmelbahn gebaut. Sein Projekt ist 3,60 Meter lang geworden und es funktioniert und es gefällt ihm auch, aber er möchte lieber in seiner eigenen Klasse arbeiten.
Von Vivian (Klasse 4):
Ich habe mit jemanden gesprochen und er hat gesagt, dass die Arbeit cool ist und ihm gefällt das Projekt ganz toll. Ich habe ihn gefragt, ob es besser ist, in einer anderen gruppe zu arbeiten oder in der normalen Klasse und er hat gesagt: „Ja, es ist besser.“ Ich habe ihn dann gefragt, wie groß seine gruppe ist und er sagte, es ist mit ein paar Kindern aus der Klasse 3b und der 4b.
Dann habe ich mit jemand anderes gesprochen und ich habe gefragt, wie die Arbeit gefällt und sie sagte gut. Und dann habe ich gefragt, wie gefällt dir das Projekt, sie sagte toll. Ich habe dann gefragt, ob es besser ist, in einer anderen gruppe zu arbeiten als in deiner normalen klasse, sie sagte nein, es ist nicht besser. Dann habe ich gefragt, wie groß ist deine gruppe. Sie sagte klein.
Dann habe ich jemand anderes gesprochen und ich habe gefragt, was baust du. Er sagte eine Murmelbahn, dann habe ich gefragt, wie baust du das. Er sagte groß und schnell, dann habe ich gefragt aus was baust du das. Er sagte aus Toilettenrollen und Kleber. Ich habe dann gefragt, wie lange hast du dafür gebraucht. Er sagte 1 Minute. Dann habe ich gefragt, ob das Gebaute funktioniert, er hat gesagt ja.
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